LANDESDIENST BADEN-WÜRTTEMBERG: Gentges sichert Russlanddeutschen weitere Unterstützung zu

Baden-Württembergs Ministerin für Ländlichen Raum, Landwirtschaft und Heimat, Marion Gentges (CDU), hat den Russlanddeutschen im Land weitere Unterstützung zugesagt.

Anlässlich des Russlanddeutschen Treffens und einer Fachtagung der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland in Baden-Württemberg äußerte sich die designierte Landesbeauftragte für Vertriebene und Spätaussiedler am Samstag in Offenburg-Bohlsbach zur Bedeutung dieser Bevölkerungsgruppe für das Land, teilte das Ministerium mit. "Im Gebiet des heutigen Baden-Württembergs haben in den letzten acht Jahrzehnten sehr viele deutsche Heimatvertriebene, Aussiedler und Spätaussiedler ihre neue alte Heimat gefunden", sagte Gentges. Die ersten Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg seien geprägt gewesen vom Schaffen neuen Wohnraums und dem Bestreben, rasch wieder in Lohn und Brot zu kommen. Das Engagement habe sich gelohnt, denn heute trügen sie aktiv zur Prosperität des Landes sowie zu seiner kulturellen Vielfalt bei und seien ein großer Gewinn. Die Belange der Vertriebenen und Spätaussiedler seien der Landesregierung ein großes Anliegen, was in der Funktion der Landesbeauftragten zum Ausdruck komme und im Koalitionsvertrag fest verankert sei.

"Der Landesregierung ist es ein wichtiges Anliegen, die Belange von Vertriebenen und Spätaussiedlern und deren Kulturarbeit weiterhin tatkräftig zu unterstützen", betonte die Ministerin. Dabei werde man sich gerade auch für Spätaussiedler einsetzen, die erst in den letzten Jahren nach Baden-Württemberg kamen und noch kommen werden.

Meldung der dts Nachrichtenagentur vom 13.06.2026

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