Die Polizei hat einen 28-jährigen Tatverdächtigen identifiziert, der im Zusammenhang mit einem versuchten Totschlag sowie zwei Raubstraftaten in Schwäbisch Gmünd stehen soll.
Das teilte das Polizeipräsidium Aalen in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Ellwangen mit. Der Mann war am Freitag, den 12. Juni, vorläufig festgenommen worden. Er steht im Verdacht, am 22. Mai einen 27-Jährigen im Stadtgebiet mit einem Messer niedergestochen und lebensgefährlich verletzt zu haben. Der Tatverdächtige ist wohnsitzlos und polizeibekannt.
Auch das Opfer stand zur Tatzeit unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Ob ein vorangegangener Streit die Tat auslöste, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Zudem erhärtete sich der Verdacht gegen den 28-Jährigen in Bezug auf zwei Raubüberfälle am 8. und 15. März. Bei einem der Überfälle war eine Bewohnerin in der Rainhalde mit einem Messer bedroht und beraubt worden.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Tatverdächtige auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Ermittlungen in allen drei Fällen dauern an. Meldung der dts Nachrichtenagentur vom 15.06.2026 Zur Startseite